Die Feuerwehr steckt im Verkehrsstau -
Wartezeiten in Grevenbrück sind vorprogrammiert

 

Es dreht sich kein Rad mehr in Grevenbrück

"Sie wollen einen Brand melden? - Kein Problem, die Feuerwehr rückt in knapp 40 Minuten zu Ihnen aus!"

Was sich wie ein Scherz anhört, könnte in diesen Tagen in Greven-brück bitterer Ernst werden. Nicht etwa weil die Feuerwehr in den Streik getreten ist - Nein, die Kameraden der Löschgruppe haben kaum noch eine Chance zum eigenen Feuerwehrgerätehaus zu kommen, um von dort aus Ausrücken zu können.

Der Grund dafür liegt im täglichen Verkehrschaos rund um Grevenbrück. Der Verkehr staut sich vor allem Nachmittags kilometer-

lang aufgrund der Baumaßnahmen unweit der neuen Grevenbrücker Bahnunterführung. Wartezeiten bis zu 40 Minuten gehören mittlerweile zum Alltag, um die Ortschaft auf der Bundesstraße 55 zu durchqueren. Es dreht sich quasi kein Rad mehr in Grevenbrück und das trifft u.a. auch die Feuerwehrkameraden.

Die Kräfte können das Gerätehaus im Einsatzfall nicht mehr erreichen, da so gut wie alle Wohngebiete und Gewerbeansiedlungen vom Verkehrsstau abgeschnitten sind.

Das heißt im Klartext:

- anrückende Kameraden aus dem gesamten Oberdorf bzw. aus Bonzel stehen nach wenigen Metern im Stau auf der "Kölner Straße"
- anrückende Kameraden die unterhalb der "Ruhr-Sieg-Strecke" der Deutschen Bahn bzw. außerhalb wohnen, schaffen es noch nicht einmal bis auf die "Kölner Straße", da sich sowohl die "Siegener Straße" als auch die Bundesstraßen 55 und 236 in die Richtungen Elspe und Bamenohl kilometerlang zurückstauen.
- bleibt somit nur noch die Hoffnung auf die Kameraden aus dem Bereich "Lomke". Aber ebenfalls Fehlanzeige: auch die Einsatzkräfte stecken im Rückstau auf der Kreisstraße 7 fest (sofern sie überhaupt bis dorthin gekommen sind).

Eines noch zum Schluß: Falls es doch noch Kameraden geben sollte, die sich bis zum Gerätehaus "vorgekämpft" haben - auch sie haben keine Chance zu helfen, da zu 99% der Fälle die Feuerwehrzufahrt "Im Planken" von sich zurückstauenden Fahrzeugen "zugeparkt" wird. Rangieren ist aufgrund der Verkehrsdichte zudem meist ausgeschlossen ....

Da bleibt zu hoffen, das nichts passiert!!!

< Zurück zu Home >