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Bereits am Samstag, den 18. 10. 2003 fand die großangelegte Alarmübung
im Bahnhof in Meggen statt. Hier jetzt der bebilderte Bericht zur Großübung
von Feuerwehr und Rettungsdiensten.
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Samstagmorgen,
18.10.2003, 10:50 Uhr:
Über Sirene und Funkmeldeempfänger wurde der Lennestädter
Löschzug I (Löschgruppen Meggen, Altenhundem, Maumke und
Halberbracht) zu einem Zugunglück unbekannten Ausmaßes
im Meggener Bahnhof alarmiert.
Zeitgleich wurde Alarm für die Besatzung der Rettungswache in
Altenhundem und für den Ortsverband des Roten Kreuzes in Meggen
gegeben. Bereits wenige Minuten später trafen die ersten Kräfte
am Unfallort ein. Den anrückenden Kräften bot sich ein Bild
des Grauens. |
Durch eine
falsch gestellte Weiche, war ein Zug (dargestellt durch zwei ausrangierte
Wagen der DB) in voller Fahrt auf einen Prellbock aufgefahren. Ein
Waggon des Personenzuges
hatte nach dem Aufprall sofort Feuer gefangen, eine starke
Rauchentwicklung war erkennbar.
Bei der ersten Erkundung durch die Rettungskräfte wurden zahlreiche
Verletzte in den Waggons - des teilweise brennenden Personen-zuges
- ausgemacht. Einige Verletzte machten sich durch Klopf- und Rufzeichen
in den Fahrzeugen bemerkbar. |
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Der von der Leitstelle in Olpe
alarmierte Notfallmanager der Deutschen Bahn AG traf kurze Zeit später
an der Einsatzstelle ein. Nach erteilter Streckensperrung führte
er die Erdung der Oberleitung durch und gab das OK für die Durchführung
der großangelegten Rettungsaktion. Bereits während der ersten
Maßnahmen wurde klar,
daß die vor Ort befindlichen
Kräfte nicht ausreichen würden. Die Feuerwehren aus Grevenbrück,
Elspe, Oberelspe und Saalhausen wurden nachalarmiert, desweiteren wurden
u.a. weitere Rettungswagen, Krankentransportwagen, Notärzte und DRK-Verbände
aus Kirchhundem und Finnentrop nachbeordert.
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Nur langsam kam Ordnung
in das anfangs chao-tisch wirkende Szenario. In den folgenden 1,5
Std wurden insgesamt 24 Verletzte, die zum Teil zuvor unter den Sitzbänken
im Zug eingeklemmt waren, aus den Waggons gerettet.
Anschließend wurden die Verletzten von Träger-mannschaften
der Feuerwehren zum naheliegen-den Behandlungsplatz gebracht, wo sie
durch Ärzte, Rettungsassistenten und Sanitätern des Rettungsdienstes
und der Hilfsorganisationen erstversorgt und transportfähig gemacht
wurden.
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Im eingerichteten Rettungsmittelhalteplatz
trafen nach und nach immer mehr Rettungsfahrzeuge ein, die die Verletzten
schließlich in die umliegenden Krankenhäuser verbrachten.
Die Übung war schließlich
nach rund 3 Stunden, bis auf kleinere Beanstandungen der Übungsleitung,
erfolgreich beendet. Die Zusammenarbeit der einzelnen Einsatzkräfte
klappte reibungslos. Alle Verletzten konnten in angemessener Zeit versorgt
und abtransportiert werden.
Wir möchten uns hiermit
nochmals bei der Deutschen Bahn AG und dem Notfallmanager bedanken, das
sie es möglich gemacht haben, eine solch realitätsnahe Großrettungsübung
auf dem Gelände der Deutschen Bahn AG durchzuführen.
An der Übung waren knapp
200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und des Rettungsdienst beteiligt.
Zum Einsatz kamen rund 30 verschiedene Einsatzfahrzeuge.
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