Das "TLF 16/24 Tr." der Löschgruppe Grevenbrück
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Fahrgestell: Mercedes Benz 917/31 AF Aufbau: Ziegler (Giengen / Brenz) Im Dienst seit: 1994 Feuerwehrtechnische Bezeichnung: TLF 16/24 Tr. Funkrufname: "Florian Olpe 5 / 21 / 2 "
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Funktion und Ausrüstung des Fahrzeugs Das "TLF 16/24 Tr." (Tanklöschfahrzeug 16/24 mit Truppbesatzung) ist speziell für Heranführung von Löschwasser konzipiertes und ausgerüstetes Löschfahrzeug. Hauptaufgabe ist die Durchführung eines Schnellangriffs bei Löscheinsätzen und die Versorgung von Einsatzstellen mit Löschwasser (auch im Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen (TLF)). Das allradangetriebene Fahrzeug wird personell mit der taktischen Einheit eines selbstständigen Trupps 1:2 (Truppführer und zwei Mann Besatzung) besetzt. Das Tanklöschfahrzeug verfügt über eine im Fahrzeugheck (Geräteraum 5) festeingebaute Feuerlöschkreiselpumpe (Typ: FP 16/8) mit einer Pumpenleistung von 1600 Litern pro Minute bei 8 bar Ausgangsdruck. Bei Löscheinsätzen der Grevenbrücker Feuerwehr rückt das "TLF 16/24 Tr." in der Regel als zweites Fahrzeug (nach dem "LF 8/6") zur Einsatzstelle aus. An der Einsatzstelle übernimmt es dann zunächst standardmäßig die Wasserpufferung für das LF 8/6 bis z. B. die Wasserversorgung über das Hydrantennetz oder eine andere Löschwasserquelle sichergestellt ist. Wenn das TLF 16/24 Tr. überörtlich zu Löscheinsätzen ausrückt, so wird es zumeist im sogenannten (Löschwasser-) Pendelverkehr mit weiteren eingesetzten Tanklöschfahrzeugen eingesetzt. Ein typisches Einsatzbeispiel im Sauerland sind z. B. Wald- oder Flächenbrandeinsätze oder andere Einsatzstellen, an denen keine ausreichende Löschwasserversorgung sichergestellt ist (z. B. Aussiedlerhöfe / -häuser). Das Fahrzeug hat sich bei derartigen Einsatzaufgaben als optimal bewiesen, da es bedingt durch die kompakten Fahrzeugabmessungen und Allradantrieb flexibeler als andere Fahrzeuge im unwegsamen Gelände eingesetzt werden kann. Das Grevenbrücker TLF 16/24 Tr. rückt bei Hilfeleistungseinsätzen (z. B. Verkehrunfällen) ebenfalls in der ersten Phase mit aus, da auf dem Fahrzeug unter anderem der hydraulische Hilfeleistungssatz (Schere / Spreizer) mit samt Zubehör der Wehr verlastet ist. Obwohl die Verlastung von den Hilfeleistungsgerätschaften auf diesem Fahrzeugtyp bekannterweise allein aufgrund der geringen Fahrzeugbesatzung von "nur" drei Mann taktisch sehr fragwürdig ist, blieb den Grevenbrücker Kameraden keine andere Wahl, da keines der anderen Grevenbrücker Fahrzeuge eine ausreichende Platz- und Gewichtsreserve für die schweren, technischen Gerätschaften aufweist. Bei Hilfeleistungseinsätzen ist die TLF-Besatzung somit zwingend mindestens auf ein parallel eingesetztes Löschgruppenfahrzeug angewiesen. Zur weiteren Beladung des TLF gehören unter anderem vier Pressluftatmer (Atemschutzgeräte), eine 4-teilige Steckleiter, ein Hochleistungslüfter, diverse Gerätschaften zur Brandbekämpfung mit Wasser / Schaum und ein Notstromgenerator (für die technischen Hilfeleistungsgerätschaften). Rückblick Bis zum August 2001 rückte das TLF bei allen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen als erstes Fahrzeug aus. Damals war es das einzige Fahrzeug im Fuhrpark der Grevenbrücker Wehr mit einem eingebauten Löschwassertank und somit fast zwingend als erstes Fahrzeug erforderlich. Als sehr nachteilig hat sich bis dahin die Truppbesatzung (drei Mann) bewiesen. Diese "Minimalbesatzung" war früher bei den meisten Einsatzsituationen schnell überfordert, so daß man auf die Unterstützung der nachrückenden LF-Besatzung (Löschgruppenfahrzeug) meist "eiligst'" angewiesen war. Das hat sich seit der Neuanschaffung des LF 8/6 im August 2001 geändert. Da das neue Fahrzeug jetzt ebenfalls über einen mitgeführten Löschwassertank (600 Liter) verfügt, aber zusätzlich auch Platz für eine Löschgruppenbesatzung (neun Mann) bietet, können Einsatzlagen in den Anfangsphasen nun besser bewältigt werden. Das TLF rückt seitdem als zweites wasserführendes Fahrzeug nach. |
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