Schneereicher Winter ´2006 hält auch im März weiter an -
Grevenbrücker Wehr hält nach wie vor mit Ketten gerüstetes Fahrzeug vor
   
Geehrte, ernannte und beförderte Kameraden im Jahr 2006

Geehrte, ernannte und beförderte Kameraden im Jahr 2006


Der diesjährige Winter scheint einen langen Atem zu haben. Auch Anfang März ´2006 ist noch nicht abzusehen, wann der Frühling endlich kommt. Die Ende Februar wieder einsetzenden teils starken Schneeschauern sollen zumindest noch die erste Märzwoche anhalten. Die Schneehöhen steigen zur Zeit wieder täglich an.

Die Kameraden der Grevenbrücker Löschgruppe wollen jedoch gerüstet sein. So wurde bereits vor einigen Wochen, bei den ersten starken Wintereinbrüchen, ein allradgetriebenes Löschgruppenfahrzeug (LF 16-TS) mit Schneeketten ausgerüstet. Das so ausgestattete Fahrzeug bietet im Winter erhebliche Vorteile bei Einsätzen im tieferen Schnee, bei festgefahrenen, glatten Schneedecken und Eisglätte und vor allem bei Fahrten auf kleineren Straßen und Wegen (z.B. Wald- und Forstwege), die vom Winterdienst nicht geräumt werden.

Geehrte, ernannte und beförderte Kameraden im Jahr 2006
Geehrte, ernannte und beförderte Kameraden im Jahr 2006


Um mögliche Einsatzstellen in diesen abgelegenen Gebieten auch im Winter sicher und relativ zügig erreichen zu können, wird bis zum Einsetzen des Frühlings das zweite Löschgruppenfahrzeug der Grevenbrücker Feuerwehr permanent mit Schneeketten ausgerüstet vorgehalten. So kann im evtl. Einsatzfall in oben genannten Bereichen erhebliche Zeit gespart werden, da nicht erst hektisch die Kettensätze vor dem Ausrücken bzw. bei der Anfahrt montiert werden müssen.

Denkbare, typische Einsatzbeispiele für das Fahrzeug sind:

- Unterstützung des Rettungsdienstes in umwegsamen Gelände (z.B. Heranführung der Rettungskräfte und / oder Notarzt bei Unfällen mit Sportlern, Wanderern etc. in Waldgebieten); gegebenenfalls improvisierter Patiententransport aus den Gebieten im Löschfahrzeug

- Technische Hilfeleistungen kleineren Umfangs (z.B. Freischleppen von festgefahrenen PKW bzw. LKW, vor allem auch an Steigungsstrecken)

- Unterstützung bei Personensuchen (denkbar ist z.B. durch das Abfahren von Strecken, die mit normalen Fahrzeugen nicht mehr erreicht werden können oder die Heranführung von Einsatzkräften ohne zeitraubenden Fussanmarschweg)

- Unterstützung anderer Feuerwehrfahrzeuge (z.B. durch Abschleppen, Freischleppen, ...)

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