Offizielle Grundsteinlegung am neuen
Feuerwehrgerätehaus Grevenbrück

Am vergangenen Freitag (01. Oktober 2010 / 18:00 Uhr) fand die offizielle Grundsteinlegung am neuen Feuerwehrgerätehaus in Lennestadt-Grevenbrück "Zur Wilhelmshöhe (K 7)" statt.

Bürgermeister Stefan Hundt begrüßte dazu zunächst im Namen der Stadt Lennestadt die erschienenen Gäste, aus Nachbarschaft, Politik und Verwaltung, Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, die zuständigen Bauleiter und Architekten, Vertreter der ausführenden Baufirmen, die Führungskräfte der Feuerwehr Lennestadt, den Vorstand und die Mitglieder des Fördervereins zur Unterstützung der Löschgruppe Grevenbrück, die aktiven Mitglieder der Löschgruppe Grevenbrück, des Ehrenzuges und der Grevenbrücker Jugendfeuerwehr und alle anwesenden, interessierten Bürger.



Der Bürgermeister stellte zu Beginn seiner Rede die Besonderheit einer Grundsteinlegung, gerade im Bereich der Feuerwehren fest. Die letzte Grundsteinlegung für ein neues Feuerwehrhaus in der Stadt Lennestadt liegt bereits 15 Jahre zurück. Damals (1995) wurde der Grundstein für das Gerätehaus in Langenei/Kickenbach gelegt.

Hundt dankte zunächst Löschzugführer Erich Hargarten, der den Grundstein für das neue Haus in Grevenbrück entworfen und mit handwerklichem Geschick in stundenlanger Arbeit hergestellt hat. Der Grundstein ist passend zu dem zukünftigen, modernen Gebäude aus Edelstahl "maßgeschneidert" angefertigt und sogar schon vorab wärmegedämmt worden.




Stefan Hundt erläuterte anschließend kurz die vorangegangene, politische und feuerwehrtechnische Entschlussfassung und die Planungsphase für das Neubauprojekt, welches zukünftig einen wichtigen Teil des neuen Brandschutzkonzeptes in der Stadt Lennestadt darstellt.

In der heutigen, wirtschaftlich schwierigen Zeit, konnte dieses Projekt, was durchaus nicht selbstverständlich ist, nur mit Unterstützung durch Bundesmittel - Stichwort Konjunkturpaket II - gestemmt werden, so Hundt in seiner Ansprache. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang allen, die dieses Projekt darüberhinaus finanziell oder auch mit Sachmitteln unterstützen. In diesem Zusammenhang sei u. a. der gegründete Förderverein und die Zusage von Eigenleistungen durch die Kameraden/innen der Löschgruppe Grevenbrück nochmals ausdrücklich erwähnt.

Stefan Hundt machte weiterhin auf die Besonderheit aufmerksam, daß Lennestadt über eine gut ausgebildete und schlagkräftige, ´reine´ Freiwillige Feuerwehr verfügt. Berufliche und damit kostenaufwendige hauptamtliche Kräfte gibt es Dank der guten Aufstellung und motivierten freiwilligen Kräfte bislang in Lennestadt nicht, was aufgrund der Stadtgröße mit rund 28.000 Einwohnern nicht selbstverständlich ist.



Bürgermeister Hundt drückte seinen aufrichtigen Dank nochmals an die zwei ehemaligen Grundstückseigentümer aus, die das Gelände für das Projekt zur Verfügung stellten und damit den Neubau überhaupt erst möglich machten.

Stefan Hundt übergab sodann das Wort zunächst an den Wehrführer, Stadtbrandinspektor Dietmar Eckhardt und später an den 1. Vorsitzenden des Förderverein Feuerwehr - Löschgruppe Grevenbrück e.V. Hermann Niedergriese, die das Projekt aus feuerwehrtechnischer Sicht und aus Sicht des Fördervereins erläuterten.

Im Anschluss daran, übernahmen die örtlichen Pastöre Heinrich Schmidt (kath.) und Hans-Joachim Kessler (evangel.) in einer kleinen Andacht die Einsegung des neuen Gebäudes, dessen Grundstein heute gelegt wurde. Ein Segen galt darüber allen Feuerwehrkameraden die Ihren Dienst in der Gemeinschaft tun und allen Bürgern denen sie zur Hilfe kommen.



Im Anschluss der Einsegung füllte Bürgermeister Stefan Hundt gemeinsam mit Wehrführer Dietmar Eckhardt und Löschzugführer Erich Hargarten den neuen Grundstein.

Unter anderem beinhaltet der Stein neben der Grundsteinurkunde, die zuvor von Stefan Hundt verlesen wurde, eine Chronik der Löschgruppe Grevenbrück, einen kompletten Satz der aktuellen Euro-Münzwährung, einen aktuellen Feuerwehr-Helm, die jeweils tagesaktuelle Ausgabe der Zeitungen "Westfalenpost", "Westfälische Rundschau", "Sauerlandkurier" und "SWA", die tagesaktuellen Mannschaftslisten der Grevenbrücker Wehr (aktive Kameraden, Alters- und Ehrenzug, Jugendfeuerwehr) und weitere kleinere Zugaben.

Während Bürgermeister, Wehrführer und Löschzugführer den Grundstein verschlossen, sprach die neue und zukünftige Nachbarin des neuen Feuerwehrhauses Frau Heydorn ein schönes Gedicht zur Grundsteinlegung und zum neuen Haus, daß von den anwesenden Feuerwehrkameraden und Gästen mit Applaus bedacht und geschätzt wurde.

Sodann wurde der schwere Grundstein von Stefan Hundt und Dietmar Eckhardt ins Mauerwerk eingelassen, wo er hoffentlich die kommenden Jahrzehnte in Frieden ruhen wird.

Die Grundsteinlegung wurde anschließend gebührend gefeiert mit einem kleinen Umtrunk und Imbiss am Feuerwehrturm "Im Planken" im ´alten´ Feuerwehrgerätehaus.

 

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