Das "LF 16-TS" der Löschgruppe Grevenbrück

Fahrgestell: Mercedes Benz LAF 1113

Aufbau: Wackenhut

Im Dienst seit: 1985

Feuerwehrtechnische Bezeichnung: LF 16/TS

Funkrufname: "Florian Olpe 5 / 45 / 1 "




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Funktion und Ausrüstung des Fahrzeugs

Das "LF 16/TS" (Löschgruppenfahrzeug 16 mit eingeschobener Tragkraftspritze) ist ein ursprünglich für den Katastrophenschutz entwickeltes Löschfahrzeug. Das Fahrzeug, welches früher vom BUND zur Verfüfung gestellt wurde, ist für die Brandbekämpfung und einfache, technische Hilfeleistung ausgerüstet. Besonders geeignet ist das "LF 16/TS" für den Aufbau von Wasserversorgungsleitungen über längere Wegstrecken, was auch der frühere Zweck im Katastrophenschutz war. Das Fahrzeug wird personell mit der taktischen Einheit einer Gruppe 1:8 (Gruppenführer und acht Mann Besatzung) besetzt.

Das Löschgruppenfahrzeug verfügt unter anderem über eine an der Fahrzeugfront als sogenannte Vorbaupumpe festeingebaute Feuerlöschkreiselpumpe (Typ: FP 16/8) mit einer Pumpenleistung von 1600 Litern pro Minute bei 8 bar Ausgangsdruck. Eine weitere Tragkraftspritze (Typ: TS 8/8) ist im Fahrzeugheck (Geräteraum 5) eingeschoben. Die Tragkraftspritze hat eine Pumpenleistung von 800 Litern pro Minute bei 8 bar Ausgangsdruck.

Da das Fahrzeug speziell für die Erstellung von Wasserversorgungen z. B. aus offenen Gewässern ausgelegt ist, hat dieses Löschfahrzeug auch keinen Löschmitteltank. Als "Erstangriffsfahrzeug" ist das Fahrzeug somit nicht geeignet. Das "LF 16/TS" dient stattdessen als Ergänzungs- bzw. Erweiterungskomponente und wird vorrangig bei Brandeinsätzen zum Einsatz gebracht.

Das Fahrzeug ist darüberhinaus bis heute im Landes-Konzept zur "Überörtlichen Hilfe" der Bezirksregierung Arnsberg eingebunden. Das Fahrzeug ist in derartigen Einsatz- und Übungsfällen dem Verband I (insgesamt gibt es fünf Verbände im RP Arnsberg) zugegliedert. Dem Verband I sind neben Hilfskräften aus dem Kreis Olpe noch weitere Kräfte aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Hochsauerlandkreis zugeordnet.
Das in Grevenbrück stationierte "LF 16/TS" fährt im Verband I im zweiten Löschzug (entsprechend erster Ergänzungszug) als zweites Löschgruppenfahrzeug. Der Funkrufname ändert sich bei Anforderungen des Verbandes von "Florian Olpe 05 / 45 / 01" in "Florian Bezirk Arnsberg 12 / 45 / 02".

Zur Beladung des "LF 16/TS" gehören unter anderem eine 3-teiligen Schiebleiter, eine 4-teiligen Steckleiter, eine Klappleiter, 30x B-Rollschläuche (á 20 Meter), 16x C-Rollschläuche (á 15 Meter) und weiteres umfangreiches Material zur Brandbekämpfung und einfachen Hilfeleistung.

Vorgeschichte des LF 16-TS

Das Fahrzeug wurde der Löschgruppe 1985 vom Bund zur Aufgabenerfüllung im Katastrophenschutz (KatS) zur Verfügung gestellt. Damals war es im 2. Katastrophenschutzzug des Kreises Olpe ("Löschzug Rettung") eingebunden. Nach der Auflösung des KatS hat die Stadt Lennestadt das Fahrzeug vom Bund übernommen. Seit dem Jahr 2002 ist das Fahrzeug im Hilfeleistungskonzept für überörtliche Hilfe der Bezirkregierung Arnsberg eingebunden.

   

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