Brandschutzerziehung, Brandschutzaufklärung und Selbsthilfe -
Informationsangebote der Löschgruppe Grevenbrück

 
Im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes (VB) bietet die Grevenbrücker Feuerwehr verschiedene Formen von Brandschutzerziehungen und Brandschutzaufklärungen an. Die Durchführung derartiger Maßnahmen durch die zuständige Gemeinde ist im "Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz (FSHG)" (Abschnitt II, § 8) des Landes NRW festgeschrieben. In der Stadt Lennestadt ist diese Aufgabe maßgeblich den örtlichen Löschgruppen übertragen.

Die Löschgruppe Grevenbrück verfügt z. Zt. über fünf Kameraden, die für die Durchführung von Brandschutzerziehungs- und Brandschutzaufklärungsveranstaltungen in entsprechenden Seminaren speziell aus- und fortgebildet wurden.

Die Wehr ist somit in der Lage verschiedene Veranstaltungen für Kinder (ab Kindergartenalter) und Erwachsene durchzuführen.

Für die altersgerechte Ausbildung stehen vor Ort mehrere Brandschutzkoffersysteme (mit verschiedenartigen Ausstattungen) und Telefonanlagen zur Simulation des Notrufs 112 zur Verfügung.

Eine erweiterte Ausstattung steht sowohl auf Stadtebene (z.B. Rauch-Simulationshaus) und auf Kreisebene (z.B. "Info-Mobil" der Feuerwehren des Kreises Olpe) auf Anforderung der einzelnen Wehren bereit.

Die umfangreiche Ausstattung für die Aufklärungsarbeit der Feuerwehr wurde maßgeblich von der Provizial Versicherung und den örtlichen Sparkassen A-L-K finaziert und gespendet. Weitere Spenden von anderen Unternehmen, Privatpersonen, Vereinen und Institutionen kamen und kommen weiterhin der Erweiterung von Ausstattung und der Aus- bzw. Fortbildung der "Brandschutzerzieher" zugute.

 
Nachfolgend finden Sie einige Beispiele, in welcher Form o.g. Brandschutzbelehrungen durchgeführt werden:
 

Beispiel I:
Brandschutzerziehung in Kindergärten

Auszug aus dem Programm für Kinder im Kindergartenalter:

- Vermittlung von Grundlagen (gemeinsame Erarbeitung)
- Kleine Praxisübungen (richtiges Anzünden einer Kerze unter Aufsicht)
- richtiges Verhalten im Brandfall (anschauliche Darstellung z.B. mit Rauchsimulationshaus, Vorführungen)
- praktisches Erlernen zum Absetzen eines Notruf über 112 (Mithilfe einer speziellen mobilen Telefonanlage)
- Einladung ins Feuerwehrgerätehaus (kurzer Videofilm, Besichtigung von Fahrzeugen und Geräten)

 

Beispiel II:
Brandschutzerziehung in Grundschulen

Auszug aus dem Programm für Kinder im Grundschulalter (1. bis 4. Klasse):

- Vermittlung von Grundlagen (gemeinsame Erarbeitung)
- Praxisübungen (kleine Versuche mit verschiedenen brennbaren Materialien)
- richtiges Verhalten im Brandfall (anschauliche Darstellung z.B. mit Rauchsimulationshaus, Vorführungen)
- Demonstration eines Rauchmelders
; Demonstration von Brandfluchthaube
- Übungen: Absetzen des Notruf 112 (Mithilfe einer speziellen mobilen Telefonanlage)
- Angebot zur Besichtigung Feuerwehrhaus alternativ Besichtigung von Fw-Fahrzeugen auf dem Schulhof

Klicken Sie <<< HIER >>> um einen ausführlichen, bebilderten Bericht zu einer
Brandschutzerziehung in der Grevenbrücker Grundschule im Jahr 2003 zu lesen.

 

Beispiel III:
Brandschutzaufklärung für Erwachsenengruppen

Vorschlag für Programm mit Erwachsenengruppe:

-
Einladung zum Feuerwehrgerätehaus
- Abgestimmte Unterrichtseinheit(en) z.B. richtiger Umgang mit Feuerlöschern, Verhalten im Brandfall, ...
- Diskussionsrunde / Erfahrungsberichte / ...
- Angebot zur Besichtigung des Feuerwehrgerätehauses, Fahrzeugen und Geräte
- Praktische Vorführung und selbstständige Übungen (z.B. Umgang mit Feuerlöschern, Vorführung einer Fettexplosion, Richtiges Absetzen eines Notrufs über 112)

(Grundsätzlich ist hier ein flexibles Programm nach vorheriger Absprache möglich. Vorgenannte Punkte dienen nur als Beispielveranstaltung)

 

Beispiel IV:
Brandschutzaufklärung in Betrieben

Vorschlag für Programm mit Erwachsenengruppen in Betrieben / Firmen:

- Vortrag über den betrieblichen Brandschutz
- richtiges Verhalten im Brandfall

- theoretische Kenntnisse über Löschverfahren und -mittel in Betrieben
- Diskussionsrunde / Erfahrungsberichte / ...
- Praktische Löschübungen (z.B. mit Feuerlöschern) vor Ort
- Vorführung (z.B. Fettexplosion)

(Grundsätzlich ist hier ein flexibles Programm nach vorheriger Absprache möglich. Vorgenannte Punkte dienen nur als Beispielveranstaltung)

Klicken Sie <<< HIER >>> um einen bebilderten Bericht einer
Brandschutzaufklärung in einem Grevenbrücker Betrieb im Jahr 2003 zu lesen.

 

Beispiel V:
Brandschutzerziehung und -aufklärung bei öffentlichen (Groß-)Veranstaltungen z.B. Stadtfeste

Vorführungen und Präsentationen für Kinder und Erwachsene am "Info-Mobil":

- Zahlreiche praktische Vorführungen möglich (z.B. Absetzen eines Notruf, praktisches Verhalten in einem verrauchten Raum, Demonstration am Rauch-Simulationshaus, auf Wunsch Fahrzeugbesichtigung(en)...)
- Medienpakete (Prospekte und Flyer)
- Diskussionsrunden / Erfahrungsberichte / ...
- und Vieles mehr ...

(Brandschutzerziehung / -aufklärung Mithilfe des "Info-Mobil" wird und kann aus organisatorischen Gründen nur bei größeren Veranstaltungen und nicht für Kleingruppen angeboten werden. Termine "Wo und Wann" das "Info-Mobil" im Einsatz ist, können bei uns ebenso angefragt werden, wie z.B. Buchungswünsche für Veranstaltungen)

 

Kontaktadresse:

Bei Anfragen, Terminabsprachen oder Klärung von sonstigen Fragen jeglicher Art zum Thema Brandschutzerziehung / -aufklärung können Sie uns gern über unsere Email-Adresse:

Feuerwehr-Grevenbrueck@gmx.de

kontaktieren.


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